Einspritzschaltung

Die Einspritzschaltung kennzeichnet sich durch eine Einspritzleitung zwischen der Pumpe und vor der Regelarmatur. Die Pumpe und Regelarmaturen sind im Vorlauf oder im Rücklauf einbaubar. Die Einspritzleitung sorgt für eine feste Beimischung eines Teils des Massenstroms. Die Schaltungsart kann als erweiterte Umlenkschaltung angesehen werden.

Abbildung 1. Einspritzschaltung mit einem 3-Wege-Ventil im Vorlauf


Eigenschaften der Einspritzschaltung:
  • Es befindet sich jeweils eine Pumpe im Verbraucher- und Erzeugerkreis
  • Es gibt keinen mengenvariablen Kreis in der Schaltung.
  • Es herrschen unterschiedliche Temperaturen im Erzeuger- und Erzeugerkreis
  • Der Mischer wird entlastet und kann besser einreguliert werden.
Typische Anwendungsfälle der Einspritzschaltung sind:
  • Heizkörpersystem
  • Lufterhitzer
  • Boilerladung
  • Niedertemperaturheizung