Differenzdruckregler

Differenzdruckregler sind selbstständig regelnde Strangregulierventile. Sie dienen der Konstantdruckhaltung zwischen zwei Punkten. In einem Heizungssystem wird somit der Druck des Thermostatventil am Verbraucher, auch im Teillastfall, konstant gehalten. Dabei gleicht der Differenzdruckregler ein Heizungssystem selbständig regelnd ab. Über die Einstellwerte am Differenzdruckregler wird der Durchfluss definiert.
Abbildung 1. Wirkprinzip Differenzdruckregler


Durch obenstehende Abbildung wird deutlich, dass der Differenzdruckregler dafür sorgt, dass an den Thermostatventilen bei Teillast (mittlere Linie) und bei Volllast (rechte Grenzkante) der abzubauende Druck und somit die Ventilautorität konstant bleiben. Der berechnete Solldruck im Strang wird unanbhängig vom Öffnungsgrad der Thermostatventile gehalten. Der Differenzdruckregler baut nicht benötigten Druck ab (orangefarbenes Feld).
Abbildung 2. Differenzdruckregler im Strang


Der Differenzdruckregler funktioniert ohne Hilfsenergie und enthält ein Membransystem und eine Gegenfeder zur Einstellung des Sollwerts. Die Membran ist über eine angeschlossene Impulsleitung an der Strangarmatur im Vorlauf, welche den Druck im Vorlauf misst, verbunden. Je nach Drucksituation bewegt sich der Ventilkegel. Bei steigendem Differenzdruck wird der Ventilkegel in Schließrichtung bewegt. Bei fallenden Druck bewegt sich der Ventilkegel in Öffnungsrichtung. Das bedeutet, dass nur der eingestellte Solldruck im Strang vorhanden ist und Druckschwankungen über den Diffferenzdruckregler reguliert werden.

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