Berechnungsdurchflüsse (Optionen Assistent Trinkwasser)

Im Bereich Berechnungsdurchflüsse wählen Sie, ob für die Auslegung der Berechnungsdurchfluss aus den Referenzwerten der DIN 1988-300 oder aus den hinterlegten Herstellerangaben verwendet wird.

Treffen Sie die Einstellung zu den Berechnungsdurchflüssen und den Ausstoßzeiten.
  • Aktivieren Sie das Optionsfeld Referenzwerte DIN 1988-300, wenn mit den Referenzwerten aus der DIN 1988-300 gerechnet werden soll.
  • Aktivieren Sie das Optionsfeld Herstellerangaben, wenn mit dem Berechnungsdurchfluss gemäß Herstellerangabe gerechnet werden soll.
    Wichtig:

    Ist die Herstellerangabe des Berechnungsdurchflusses größer als der hinterlegte Referenzwert aus der DIN 1988-300, wird unabhängig von der aktivierten Option mit den Berechnungsdurchflüssen gemäß Herstellerangabe gerechnet.

    Ist die Herstellerangabe des Berechnungsdurchflusses kleiner als der hinterlegte Referenzwert aus der DIN 1988-300, wird bei aktivierter Option „Referenzwerte DIN 1988-300“ mit den Referenzwerten gemäß DIN 1988-300 gerechnet.

    Ist die Herstellerangabe des Berechnungsdurchflusses kleiner als der hinterlegte Referenzwert aus der DIN 1988-300, wird bei aktivierter Option „Herstellerangaben“ mit den Berechnungsdurchflüssen gemäß Herstellerangaben gerechnet.

  • Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü die Ausstoßzeiten unter Berücksichtigung von Volumenstrom Vr, Volumenstrom bei Ruhedruck oder Volumenstrom bei Fließdruck.
    Anmerkung:

    Volumenstrom Vr: Diese Einstellung dient schnellen Vergleichbarkeit mit Überschlagsberechnungen. Dies wird jedoch nicht empfohlen bei der Berechnung der Ausstoßzeiten, da hier nicht die Armaturenkennlinie herangezogen wird und ggfs. der Druck beim Berechnungsdurchfluss VR unterhalb des Ruhedrucks liegen kann.

    Volumenstrom bei Ruhedruck: Diese Einstellung ist als Standard hinterlegt, da es bei einer Vor-Ort-Prüfung der Ausstoßzeiten der Wasserkörper im Stillstand ist, um reproduzierbare Entnahmezeiten zu erhalten. Bei der Einstellung des Ruhedrucks wird die geodätische Höhe berücksichtigt und geprüft, dass sich alle Teilstrecken in Stagnation befunden haben. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil des Netztes mit dem größten Entnahmevolumenstrom zu rechnen ist.

    Volumenstrom bei Fließdruck: Unter Berücksichtigung des Fließdrucks wird der minimale Entnahmevolumenstrom berücksichtigt, was jedoch nur für kurze Zeiträume der Fall ist, da sich der Fließdruck nur unter Berücksichtigung der Gleichzeitigkeiten im Netz einstellt. Zudem wird hier ein Betrieb vorausgesetzt, bei welchem das Stagnieren der Teilstrecke nicht sichergestellt ist.
    Achtung:
    Der eingestellte Druck hat Auswirkungen auf den Entnahmevolumenstrom in der Berechnung und in der Spülsimulation.