Zirkulationskreis

Jeder Anschluss einer Warmwasser-Zirkulationsleitung (PWH-C) an eine Warmwasser-Verbrauchsleitung (PWH) oder ein Anschluss einer Kaltwasser-Zirkulationsleitung (PWC-C) an eine Kaltwasser-Verbrauchsleitung (PWC) erzeugt einen Zirkulationskreis. Zur Sicherstellung einer Zirkulation des warmen bzw. kalten Trinkwassers im energetischen Optimum darf in jedem Zirkulationskreis nur der Volumenstrom fließen, der zur Temperaturhaltung notwendig ist. Für die Einregulierung muss sich in jeder Anschlussleitung und damit in jedem Zirkulationskreis mindestens ein thermostatisches Zirkulationsregulierventil (z.B. ein KEMPER MULTI-THERM oder ein KEMPER ETA-THERM) oder ein statisches Zirkulationsregulierventil (z.B. ein KEMPER MULTI-FIX-PLUS) befinden.

In einem Zirkulationssystem beginnen die Fließwege im Druckstutzen der Zirkulationspumpe, verlaufen von dort aus jeweils über einen Anschluss der Zirkulation an die Verbrauchsleitung und enden dann wieder im Saugstutzen. Die Fließwege (Stromfäden) schließen sich in der Zirkulationspumpe zu Kreisen und werden damit begrifflich zu den sogenannten Zirkulationskreisen.

Abbildung 1. Beispiel für einen Warm- und Kaltwasser-Zirkulationskreis