Hydraulischer Abgleich (Trinkwasser)

In einem verzweigten Zirkulationssystem stellen sich die berechneten Zirkulationsvolumenströme nur dann ein, wenn die Zirkulationsanlage hydraulisch abgeglichen ist. Der „hydraulische Abgleich“ setzt voraus, dass bei der angestrebten Volumenstromverteilung die Summe der rechnerischen Strömungsverluste genauso groß ist, wie die von der Pumpe erzeugte Druckdifferenz ΔpP. Da bei unterschiedlich langen Zirkulationskreisen das Gleichgewicht zwischen Pumpendruckdifferenz und Anlagendruckverlust nicht nur über die Strömungswiderstände in den Rohrleitungen und Rohreinbauten erreicht werden kann, müssen zusätzlich noch definierte Druckdifferenzen in Zirkulations-Regulierventilen aufgebaut werden.

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