Stagnation (Auslegungsoptionen Trinkwasser)
Im Bereich Stagnation unter Validierung können Sie u.a. die maximale Stagnationszeit einstellen.
- Geben Sie das maximale Verhältnis von Länge zu Innendurchmesser
ein.Anmerkung:Ist bei einer nicht regelmäßig durchflossenen Teilstrecke das Verhältnis von Länge zu Innendurchmesser größer als der eingegebene Wert, wird eine Warnmeldung ausgegeben.
- Geben Sie die maximale Stagnationszeit ein.
- Geben Sie die maximale Ausstoßzeit ein. (Siehe auch 30-Sekunden-Regel)
- Geben Sie die maximal PWC-Temperatur ein.
- Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü die Ausstoßzeiten
unter Berücksichtigung von Volumenstrom Vr, Volumenstrom bei Ruhedruck oder
Volumenstrom bei Fließdruck. Anmerkung:
Volumenstrom Vr: Diese Einstellung dient schnellen Vergleichbarkeit mit Überschlagsberechnungen. Dies wird jedoch nicht empfohlen bei der Berechnung der Ausstoßzeiten, da hier nicht die Armaturenkennlinie herangezogen wird und ggfs. der Druck beim Berechnungsdurchfluss VR unterhalb des Ruhedrucks liegen kann.
Volumenstrom bei Ruhedruck: Diese Einstellung ist als Standard hinterlegt, da es bei einer Vor-Ort-Prüfung der Ausstoßzeiten der Wasserkörper im Stillstand ist, um reproduzierbare Entnahmezeiten zu erhalten. Bei der Einstellung des Ruhedrucks wird die geodätische Höhe berücksichtigt und geprüft, dass sich alle Teilstrecken in Stagnation befunden haben. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil des Netztes mit dem größten Entnahmevolumenstrom zu rechnen ist.
Volumenstrom bei Fließdruck: Unter Berücksichtigung des Fließdrucks wird der minimale Entnahmevolumenstrom berücksichtigt, was jedoch nur für kurze Zeiträume der Fall ist, da sich der Fließdruck nur unter Berücksichtigung der Gleichzeitigkeiten im Netz einstellt. Zudem wird hier ein Betrieb vorausgesetzt, bei welchem das Stagnieren der Teilstrecke nicht sichergestellt ist.Achtung:Der eingestellte Druck hat Auswirkungen auf den Entnahmevolumenstrom in der Berechnung und in der Spülsimulation.