Fließgeschwindigkeiten (Auslegungsoptionen Trinkwasser)

Im Bereich Fließgeschwindigkeiten unter Berechnung werden die maximal zulässigen Fließgeschwindigkeiten je Medium und Teilstreckentyp angezeigt.

  • In der Spalte vmax können Sie für einzelne Teilstrecken die maximale Fließgeschwindigkeiten unterteilt nach Medien PWC, PWC-AB, PWH und PWH-C anpassen. Durch einen Wechsel der Registerkarte gelangen Sie zu den Definitionen der einzelnen Medien.
    Anmerkung:
    Die Einhaltung der maximal zulässigen Fließgeschwindigkeiten wird im Fenster Teilstrecken des jeweiligen Fließwegs nachgewiesen.
  • Durch die Aktivierung des Kontrollkästchens Stockwerks- und Einzelzuleitungen für 2 m/s bemessen werden die Stockwerks- und Einzelzuleitungen mit einer Fließgeschwindigkeit von 2 m/s bemessen. Alle anderen Leitungstypen werden nach wie vor über das jeweils im Fließweg verfügbare Rohrreibungsdruckgefälle bemessen.
    Wichtig:
    Für eine erfolgreiche Rohrnetzberechnung mit dieser Option muss der verfügbare Druck im ungünstigsten Entnahmefließweg mindestens 5 hPa/m betragen. Ist zusätzlich das Kontrollkästchen Hauptverteilungsleitungen tendenziell kleiner aktiviert, muss der verfügbare Druck im ungünstigsten Entnahmefließweg mindestens 8 hPa/m betragen.

    Auf Basis der Bemessung mit einer fest vorgegebenen Fließgeschwindigkeit für Stockwerks- und Einzelzuleitungen kann eine Dimensionierung mit gleichen Rohrnennweiten ermöglicht werden. Hingegen werden bei einer standardmäßig durchgeführten Dendrit-Rohrnetzberechnung die Stockwerks- und Einzelzuleitungen maßgeblich über das im Fließweg verfügbare Rohrreibungsdruckgefälle bemessen. Das führt dazu, dass trotz gleichartiger Rohrnetzstrukturen die Nennweiten, je nach Position einer Nasszelle im Rohrnetz, im Vergleich unterschiedlich groß sein können.

  • Durch die Aktivierung des Kontrollkästchens Hauptverteilungsleitungen tendenziell kleiner wird versucht, die Nennweiten in den ersten Teilstrecken der Hauptverteilung gegenüber einer zuvor erfolgten „Basisberechnung“ kleiner zu bemessen. Dafür werden ggfs. die nachfolgenden Teilstrecken größer. Ziel dieser Auslegungsoption ist es, die Strömungsverhältnisse bei Teillast zu verbessern.
    Wichtig:
    Für eine erfolgreiche Rohrnetzberechnung muss der verfügbare Druck im ungünstigsten Entnahmefließweg mindestens 5 hPa/m betragen. Ist zusätzlich das Kontrollkästchen Stockwerks- und Einzelzuleitungen für 2 m/s bemessen aktiviert, muss der verfügbare Druck im ungünstigsten Entnahmefließweg mindestens 8 hPa/m betragen.

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