Meldungen Zirkulationssimulation
Es können während der Simulation verschiedene Meldungen im Meldungen auftreten, welche im Folgenden erläutert werden.
- Keine reale Pumpe zugewiesen: Wenn ein Rohrnetz mit Dendrit STUDIO erstellt wurde, wird durch die Dendrit STUDIO-Berechnung der gewünschte Pumpen-Betriebspunkt ermittelt. Da beim ersten Start der Simulation zunächst nur dieser Betriebspunkt bekannt ist, wird mit einer fiktiven Pumpe gerechnet, die bei jedem Volumenstrom den gewünschten Pumpendruck aufrecht erhält. Um die realistischen Vorgänge im Rohrnetz zu betrachten, muss jedoch für die Simulation die Pumpe zugrunde gelegt werden, die auch in der Realität zum Einsatz kommt.
- Druckverlust am Ventil ist zu hoch: Wird der Druckabfall (Druckverlust) an einem Ventil zu hoch, so kann es zu unerwünschten Geräuschbildungen kommen. Diese Grenze wird von den Ventilherstellern vorgegeben. Sie lässt sich aber sowohl in der Dendrit STUDIO-Berechnung als auch in der Simulation manipulieren. Bei Überschreitung dieses Wertes wird diese Meldung ausgegeben. In diesem Fall ist zu überlegen, ob eine weitere Regelebene (zusätzliche statische Ventile) verwendet werden kann, um die Druckverluste auf mehrere Ventile zu verteilen.
- Mindesttemperatur unterschritten:
Die wichtigste Aufgabe der Trinkwasserzirkulation ist die Temperaturhaltung im Rohrnetz. Wird die Mindesttemperatur unterschritten,
wird diese Meldung ausgegeben.
Die Mindesttemperatur entspricht der Speichertemperatur abzüglich der maximalen Temperatur-Differenz. Beide Werte können in der
Simulation manipuliert werden.
Ein zu hoher Temperaturabfall im Netz kann verschiedene Ursachen haben:
- Der Gesamtvolumenstrom ist zu gering (größere Pumpe wählen)
- Der Volumenstrom in einem bestimmten Fließweg ist zu gering (Ventiltechnik bzw. Konstruktion des Netzes überprüfen)
- Mindesttemperatur unterschritten:
Die wichtigste Aufgabe der Trinkwasserzirkulation ist die Temperaturhaltung im Rohrnetz. Wird die Mindesttemperatur unterschritten,
wird diese Meldung ausgegeben.
Die Mindesttemperatur entspricht der Speichertemperatur abzüglich der maximalen Temperatur-Differenz. Beide Werte können in der
Simulation manipuliert werden.
Ein zu hoher Temperaturabfall im Netz kann verschiedene Ursachen haben:
- Der Gesamtvolumenstrom ist zu gering (größere Pumpe wählen)
- Der Volumenstrom in einem bestimmten Fließweg ist zu gering (Ventiltechnik bzw. Konstruktion des Netzes überprüfen)
- maximale Fließgeschwindigkeiten überschritten:
Im Dialog Projekteinstellungen wird für die Simulation eine maximale Fließgeschwindigkeit angegeben. Dieser Wert beeinflusst die
Simulation nicht, sondern er wird nur zur anschließenden Überprüfung benötigt.Wird in einer Teilstrecke diese Fließgeschwindigkeit
überschritten, wird diese Meldung ausgegeben.
Anmerkung: Bitte beachten Sie, dass die in Dendrit STUDIO zur Berechnung angegebene Fließgeschwindigkeit in erster Linie zur Dimensionierung der Rohrleitungen verwendet wird. Im Realfall wird diese Fließgeschwindigkeit meist schon durch die Wahl einer realen Pumpe überschritten. Daher sollte man die maximale Fließgeschwindigkeit in der Simulation nicht mit der Fließgeschwindigkeit, die der Berechnung zugrunde liegt, verwechseln.
- Desinfektionstemperatur unterschritten: Befindet sich die Simulation im Desinfektionsmodus, so gilt es in erster Linie eine Mindesttemperatur von 70 °C im gesamten Rohrnetz zu halten. Wird diese Temperatur in einer Teilstrecke unterschritten, wird diese Meldung ausgegeben.
