Probenahmeplanung
Nach der Trinkwasserverordnung aus dem Jahr 2023 und weiteren vielen Erwähnungen in Normen und Richtlinien ist der Betreiber für die Anlage und auch für die Probenahmestellen verantwortlich. Der Betreiber hat eine qualifizierte Person zu beauftragen die sich um geeignete Probenahmestellen, sowie die Erstellung eines Probenahmeplans kümmert. Es wird empfohlen, dieses mit dem Gesundheitsamt abzustimmen. Das Gesundheitsamt hat das Recht, geeignete Probenahmestellen festzusetzen, hinzuzufügen oder neu zu veranlassen.
Der Hauptgrund für eine Probennahme ist es, durch die Probennahme an repräsentativen Stellen im Trinkwassernetz eine Aussage über das Gesamtnetz erstellen zu können. Nichtsdestotrotz werden aus einzelnen Teilstrecken in denen kritische Zustände durch lange Stagnationsphasen, Temperaturüberschreitungen (> 25°C kalt) und Temperaturunterschreitungen (<55°C warm), selten genutzte Entnahmestellen sowie Räume in denen mit immunschwachen Personenkreisen oder Kindern / Babys gearbeitet wird, Proben entnommen.
Mit der Version 2025 lassen sich nun die normativ vorgeschriebenen Einbaupositionen systematisch überprüfen.
- Die Bauteilbibliothek wurde umfangreich erweitert, damit nicht nur Probenahmeventile
an allen zu kombinierenden Ventilen angebaut werden können.

- Es lässt sich in den Optionen einstellen wie umfangreich die Probenahmevalidierung
sein soll.

- Sie erhalten nach der Berechnung Warnungen, wenn diese Einbausituationen nicht
beprobbar sind und eine komfortable Schnellfunktion zur Lösung.

- Im Hydraulikreport finden Sie eine neue Reportoption "Probenahmestellen" an welcher
alle Probenahmestellen im Projekt aufgelistet werden. Neben der Verortung und
Bezeichnung der Probenahmestelle wird auch das zu beprobende Medium aufgeführt.

- Selbstverständlich werden auch alle benötigen Bauteile und Zubehöre im Materialauszug gelistet was, einen reibungslosen AVA-Prozess sicherstellt.